22. Oktober 2008
Link zum Artikel Auto abgeschleppt - moderne Wegelagerei in Berlin Posten
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Auto abgeschleppt mitten in Berlin - mein Fehler. Ich habe ein Schild �bersehen und die Strafe folgte auf dem Fu�e. Nur wenige Stunden sp�ter schon parkte mein Auto zwei Kilometer weiter und ich musste �ber den Polizei-Notruf danach suchen lassen.
Die Suche nach dem Auto kostete mich einen ganzen Abend und das Abschleppen wird mich noch viel Geld kosten. Das w�re alles nicht so schlimm, wenn es nicht komplett vermeidbar gewesen w�re!
Alles was die Polizei in diesem Fall machen m�sste, ist mir als Halter des Autos eine SMS zu schicken oder mich anzurufen. Die Telefonnummer und Handynummer wird bei amtlichen Registrierungen heute mit abgefragt, liegt also den Beh�rden im Zweifelsfall vor. Ich w�re nur wenige Minuten sp�ter beim Auto gewesen und h�tte es weggefahren. Das ganze kostet dann ein paar Cent und vielleicht eine Viertelstunde Zeit der Verkehrspolizei. Das Bu�geld h�tte ich bereitwillig gezahlt, war schlie�lich mein Parkfehler.
Im Gegensatz dazu hat die tats�chlich vorgefallene Abschleppaktion sicher mehr als eine Stunde der Beamten in Anspruch genommen - bis der Abschleppwagen angekommen war und das Auto weggetragen hat usw. Und ich muss jetzt nicht nur das Bu�geld von 35 Euro f�r das Falschparken zahlen, sondern mehrere Hundert Euro f�r das Abschleppen!
Um die Situation nochmal richtig darzustellen - mein Falschparken war ein Versehen, eigentlich eine Bagetelle. Der einzige Grund, warum ich daf�r nun so empfindlich zur Kasse gebeten werde, sind die vorsinflutlichen Abl�ufe bei Polizei und Beh�rden. Wer davon profitiert, ist einzig und allein die Abschleppfirma - alle anderen Parteien verschwenden Zeit und Geld in Gr��enordnungen. Zahle ich daf�r gerne meine Steuern? Nicht wirklich ...
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7. Juli 2008
Link zum Artikel Kunstmarkt Berlin am Zeughaus - Kunst f�r jedermann Posten
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Der Kunstmarkt am Zeughaus liegt zwischen Schlossbr�cke und Museumsinsel in Berlin-Mitte. Auf 250 Metern L�nge verkaufen K�nstler und Kunsthandwerker an kleinen St�nden ihre Bilder, Drucke, Glasmalereien, Postkarten, Skulpturen und Spielzeug. Von Kitsch bis Kunst ist f�r jeden etwas dabei, und �berall sieht man Berliner und Touristen bei Fachsimpeleien mit den K�nstlern stehen. Auff�llig sind die vielen osteurop�ischen K�nstler, deren Werke meist sehr kraftvoll, lebendig und modern wirken. Auch viele Berliner K�nstler, besonders aus der Szene im Prenzlauer Berg, treffen wir und lassen uns Visitenkarten f�r ihre Ateliers geben. Hier einige Impressionen:
Unter dem Namen Kindermassive erschaffen die ungarischen K�nstler Leila Kundrath und Zsolt Tiszperger (auch bekannt unter den weniger kryptischen Namen Nontoxic und Tizso) lustige Popart und Clubart, inspiriert von elektronischer Musik, Hip-Hop, Breakbeats und japanischen Comics. Ein Motiv mit dem Motto "Life's a mix-tape" hat es mir besonders angetan und ziert jetzt die Wand �ber meinen Plattenspielern.
Beim Stand von eicie aus dem Prenzlauer Berg hat uns die Marilyn Monroe im Popart Look gut gefallen. Das Stoffdruck Bild erschien zwar in der ausgestellten Ausf�hrung zu gro� und dunkel, aber bei eicie kann man sich jedes beliebige Motiv in fast allen Gr��en auf Stoff drucken und rahmen lassen.
Gekauft haben wir schlie�lich ein gro�formatiges modernes Gem�lde von einer wei�russischen K�nstlerin, die schon seit Jahren in Berliner Galerien ausstellt. Sehr gut gepasst h�tte auch die Interpretation der schlafenden Venus (Original von Giorgione) vom Maler und Grafiker Harry Mentzel aus dem Prenzlauer Berg, aber etwas wollten wir uns f�r das n�chste Mal aufheben, auf dem Berliner Kunstmarkt am Zeughaus ...
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25. April 2008
Link zum Artikel So peinlich ist Berlin - die Flughafen Tempelhof Debatte Posten
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Dass Berlin gerne mal peinlich r�berkommt, ist bekannt. Und dass in Berlin Machtk�mpfe zwischen Politik und Wirtschaft gerne auf dem R�cken der Berliner ausgetragen werden, wei� schon jeder Gassenhauer pfeifende Hosenschei�er.
Wenn beide Ph�nomene zusammenkommen, erlebt man so etwas unglaubliches wie den Volksentscheid �ber den Flughafen Berlin Tempelhof, der im viel zu kalten Fr�hjahr 2008 das Berliner Stadtgespr�ch bestimmt.
Zur Vorgeschichte nur ganz kurz: Der rot-rote Berliner Senat hatte die Schlie�ung des Flughafens in Berlin-Tempelhof beschlossen, aber die Opposition aus Union, FDP und verschiedenen Interessenvereinigungen (auch Lobbys genannt) war dagegen. Um die Entscheidung des Senats umzukehren, wurde ein Volksentscheid ins Leben gerufen. Dieser Tatbestand ist an sich schon bemerkenswert, denn CDU und FDP sind von jeher Gegner und Verhinderer basisdemokratischer Einfl�sse in der Politik.
Beide Seiten - Flughafengegner und Flughafenbef�rworter - liefern sich seitdem eine �ffentliche Debatte, die an Peinlichkeit nicht mehr zu �berbieten ist. Selbst wenn man nicht die verantwortlungslos parteiische lokale Journaille aus BILD Berlin und Bingo-Zeitung verfolgt, wird man fortw�hrend von Plakaten und Anschl�gen im Stadtbild bel�stigt, die immer absurder werdende haneb�chene Argumente pro und kontra auftischen.
Die Tempelhof Lobby vergewaltigt f�r den Flughafenentscheid kurzerhand einen Grundsatz der Demokratie, wenn sie Artikel 20 aus dem Grundgesetz zitieren: "Alle Macht geht vom Volke aus" titeln die Plakte auf deutsch und t�rkisch in verschiedenen Stadtbezirken Berlins. Mit der Sache hat das nichts mehr zu tun, allein der Volkeswille gegen den Regierenden und seine Koalition soll hier aktiviert werden.
Tempelhof Gegner aus dem Lager von SPD und Die Linke r�steten zum demagogischen Gegenschlag und verschandeln derzeit das Stadtbild mit Bauarbeitern, allein erziehenden M�ttern und Omis, die mit Berliner Schnauze gegen den vermeintlichen Bonzenflughafen Tempelhof wettern: "Ick fliege uff Berlin, aber nicht von Tempelhof" und "Ick zahl doch nicht f�r'n VIP-Flughafen", titeln m�rrische Gesichter und verursachen statt Betroffenheit einfach nur Befremden bei jedem Berliner mit einem Mindestma� an kritischem Einsch�tzungsma�nahmen (ein paar hundert kommen da schon zusammen, denke ich). Dass Tempelhof ein Flughafen f�r Gesch�ftsreisende, wenig frequentierte Strecken und kleine Flugzeuge ist, hat einfach nichts mit dem sozialen Gegensatz von reich und arm zu tun.
Berliner, geht NICHT abstimmen im Volksentscheid um die Zukunft des Flughafens Berlin-Tempelhof. Wer die Berliner derartig f�r dumm verkauft, hat keine Stimme verdient, liebe Politiker und Lobbyisten. Lasst uns lieber in den Park gehen und die Sonne genie�en, denn der Fr�hling wird doch noch sch�n!
Labels: Berlin, Zeitgeschehen
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15. M�rz 2008
Link zum Artikel YALB - Yet another lunch blog! Posten
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Sonne und Burger, da gibt es anscheinend eine unsichtbare Verbindung. Vielleicht liegt es daran, dass man die Burger beim Burgermeister in Kreuzberg nur drau�en essen kann, und das bei Regen einfach nicht ganz so viel Spa� macht? Egal, hier ist die exklusive Bildstrecke von Alex, dem Mann mit der Handycam!
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26. Februar 2008
Link zum Artikel Burger Lunch in Kreuzberg Posten
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Yet another lunch blog :) ... Der Fr�hling kommt, und wir sa�en bei Sonnenschein inmitten der ersten (imagin�ren) Schneegl�ckchen auf der Verkehrsinsel am Schlesischen Tor und a�en Burger beim "Burgermeister". Alle paar Wochen kann man sich die volle Ladung Fleisch und Kartoffelecken schon geben - lecker war's. Leider hat sich niemand gefunden, eine Portion Chicken Wings mit Barbeque Sauce mit mir zu teilen, die sind beim Burgermeister n�mlich echt lecker.
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19. Februar 2008
Link zum Artikel Lunch in Kreuzberg with colleagues from China Posten
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Last week I had a really nice lunch with three colleagues from Shanghai named Jiajia, Min Ming and Wang Ding. I decided to take them to Kreuzberg for an authentic experience of multi-cultural Berlin. We went to my favourite Turkish diner where we had D�r�m D�ner, pasta and pizza. The Chinese colleagues were amazed by the big servings, but then again, the average German is a lot taller than the average Chinese and needs more food.
We also agreed that it's impossible to have traditional Chinese food in Berlin or anywhere in Europe (apart from a couple of restaurants in London'a china-town where the Roasted Duck is excellent), and that I would have to return the visit to experience real Chinese Food in the boom-town Shanghai.
Here are some pictures taken after the lunch on the Oberbaumbr�cke where Berlin Kreuzberg and Berlin Friedrichshain meet.
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27. Oktober 2007
Link zum Artikel Hackescher Markt - Mode-Shopping f�r Farbenblinde Posten
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Der Hackesche Markt in Berlin-Mitte ist ein kleines kosmopolitisches Zentrum inmitten von Berlin. Bagels und Latte Macchiato, Schuhgesch�fte, Mode-Designer und Accessoires-Shops bieten Touristen und Berlinern eine Vielfalt von individuellen Einkaufsm�glichkeiten.
Doch wehe, wenn man am Hackeschen Markt etwas bestimmtes kaufen m�chte und das Angebot in den Designer- und Mode-Shops genauer unter die Lupe nimmt.
Wir suchten heute ein Kleid zu einem festlichen offiziellen Anlass. Unsere Tour durch die Modewelt begann in der Oranienburger Stra�e. Vorbei an unz�hligen Caf�s und Restaurants mit Sushi und Cocktails bogen wir in die Hackeschen H�fe ein. Hier tummelten sich Gruppen von internationalen Berlin-Besuchern mit Wetterjacken und gutsituierte Bundesb�rger auf dem Verdauungsspaziergang nach dem Szene-Italiener.
In den liebevoll restaurierten H�fen fanden wir zwei Dutzend Mode-Gesch�fte wie Strenesse, Thatchers, Jordandesign oder Quasi Moda. Die Auswahl war immer klein und eigen, das tut gut als Kontrast zum Einheitsbrei der Modeketten von Esprit �ber Tom Tailor bis Gerry Weber. Aber wo waren die Farben? Nur weil es Herbst ist, muss man selbst aussehen wie Regenwetter? Schwarz, grau, orange (!) und lila (!!) dominierten bei der Designer-Mode f�r Frauen. Und auch die Modelle �berzeugten uns nicht. Irgendwie brav wirkte alles, und leider auch nicht weiblich und sexy. Manche Kleider sahen aus wie Kittelsch�rzen aus dem Osten.
Keine Frage - Extravagantes und Schickes war nat�rlich auch dabei, dann aber gleich zu v�llig �berzogenen Preisen. Wer bezahlt f�r Kleider von der Stange denn �ber 500 Euro?
Weiter durch die sch�nen und pittoresken Rosenh�fe in die Alte Sch�nhauser Stra�e. Auch hier reihten sich bis hoch zum Rosa-Luxemburg-Platz Model�den und kleine Gesch�fte. So richtig sch�ne Kleider haben wir heute auch dort nicht gefunden. Mit wachsender Entfernung vom Hackeschen Markt nahm auch die Motivation des Ladenpersonals ab, auch nur den Kopf zu heben, wenn wir in den Laden kamen. Sorry, aber Kleider f�r ein paar hundert Euro verkaufen sich nicht, wenn der Kunde das Kleid selbst von der Stange nehmen und zur Kasse bringen soll.
Farblos, hoffnungslos Retro (70er) und spleenig wirkte die Damenmode vom Hackeschen Markt auf uns, und letztendlich doch uninspiriert und fad. Ich bin mir sicher, dass es die Perlen unter den Model�den am Hackeschen Markt gibt, aber heute haben wir sie nicht gefunden.
Hier ist eine Liste der Modegesch�fte am Hackeschen Markt.
Hast Du einen Shopping Tipp am Hackeschen Markt? Schreib mir einen Kommentar!
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8. Mai 2006
Link zum Artikel 10 Jahre hardedged Drum'n'Bass und Jungle in Berlin Posten
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zeit:
19.5.2006, 23:00
ort:
watergate, falckensteinstr.49, x-berg
musik:
drum'n'Bass, jungle, downbeat, soul
lesen:
http://www.robtailor.de/artikel_hardedged.html
browsen:
http://www.hardedged.de :: http://www.water-gate.de
feedback:
be there or be square
listen:
Watergate Files CD bei buecher.de ohne Versandkosten bestellen
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Robs Blog ist der Blog von Robert Schneider aus Berlin. Ich schreibe �ber DJ Musik, Unterhaltungselektronik, Xbox 360 Spiele, Berlin und Zeitgeschehen.